Das forderten wir schon 2008

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SPD fordert eine Städtebauförderung für die „Alte Schule“ in Erlstätt

Der letzte öffentliche Bürgertreff des SPD-OV war geprägt von der Frage, wie künftig das alte Schulhaus in Erlstätt optimal genutzt werden kann. Gemeinderätin Anita Kohlbeck führte aus,

 dass die Städtebauförderungsmassnahmen für die Neugestaltung des Marktplatzes Grabenstätt zum Jahr 2011 auslaufen werden. Als Folgeprojekt erscheint es ihr dringend geboten, nunmehr auch dem Ortsteil Erlstätt ein attraktives Ortsteilzentrum zu geben. Hierfür eignet sich die Städtebauförderung, finanziert aus Bund-Land- und/oder Landesprogrammen, sowie EU-Strukturfonds.

Die jetzige Nutzung des vermieteten alten Schulhauses ist absolut unbefriedigend und grenzt die Bevölkerung doch stark von der Nutzung dieses Ortsteilzentrums aus. Da der Mietvertrag im Jahre 2010 auslaufen wird ist es heute bestimmt nicht zu früh, sich über die künftige Nutzung und die damit einhergehenden Umbau und Erneuerungsbedürfnisse dieses Gebäudes Gedanken zu machen.  Ziel muss die ökonomische, ökologische und soziale Stärkung des Ortsteilzentrums Erlstätt sein.

Wichtig in allen Handlungsschwerpunkten ist es, dass die zu fördernden Maßnahmen im Kontext einer abgestimmten kommunalen Gesamtentwicklungsstrategie stehen und so deren Erfolg gesichert wird. Siegfried Wallner unterstützte hierin Anita Kohlbeck, indem er auf die Notwendigkeit hinwies, dass die Gemeinde das Fördergebiet „Altes Schulhaus Erlstätt“ durch einen Gemeinderatsbeschluss festlegt. Grundlage ist aber ein von der Gemeinde beschlossenes Entwicklungskonzept / Integriertes Handlungskonzept.

Ausdrücklich steht die Städtebauförderung auch für Maßnahmen im Gebäudebestand, z.B. Umbau in Gemeinschaftshäusern, der gleichzeitigen energetischen Sanierung und ggf. dem Einbau von Wohnungen zur Verfügung.

Kohlbeck stellt sich die künftige Nutzung z. B. als ornithologische (Vogelkundliche) Außenstelle einer oder mehrerer Universitäten/Fachhochschulen für deren biologische Fakultäten vor. Auch die Einbindung der Ornithologischen Gesellschaft Bayern in Bayern e. V., München, wäre zu erwägen. Klaus Kumpfmüller sieht aber auch in einem Gemeinschaftshaus des Ortsteiles Erlstätt erheblichen Bedarf. Vor allem ist ein angemessener Jugendraum notwendig. Der im Kellerraum des Anbaues als solcher genutzte Raum erfüllt nicht den gegebenen Bedarf! Auch eine oder zwei Wohnungen im Rahmen des sozialen Wohnungsbaues ständen unserer Gemeinde gut zu Gesicht.

Anita Kohlbeck fasste als Besprechungsergebnis zusammen, dass die Gemeinde Grabenstätt vordringlich den bestehenden Immobilienbestand renovieren und der Allgemeinheit dienlichen Nutzungen zuführen sollte, bevor weitere Neubauimmobilien erstellt werden. Sonst könnte in nicht zu ferner Zukunft die Finanzmittelbindung durch Betriebs- und Erhaltungsaufwand für die gemeindliche Immobilien die Handlungsfähigkeit der Gemeinde zu sehr einschränken.


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Nächster Termin:
Bürgertreff
12.07.2012 19:30
Grabenstätter Hof