Traunsteiner Tagblatt
Siegfried Wallner zum neuen SPD Vorsitzenden gewählt
Grabenstätt. »Nachdem ich jetzt in meinen wohlverdienten Ruhestand gehen werde, ist die Zeit gekommen, auch sonst etÂwas kürzer zu treten. Darum möchte ich nicht mehr als l. Vorsitzender kandidieren«, sagte Klaus Kumpfmüller bei der Jahreshauptversammlung der Grabenstätter SPD. Zehn Jahre führte er den Ortsverein, nun wurde Siegfried Wallner als sein Nachfolger gewählt.
In seinem Bericht hob Klaus Kumpfmüller die Aktivitäten des »kleinen, aber emsigen Ortsvereins« hervor. Es wurÂden sechs Bürgertreffs und mehrere Vorstands- und ArÂbeitssitzungen abgehalten, daÂbei wurde unter anderem über Themen wie Hartz TV-Reform, Niedriglöhne oder den Ausbau der A8 diskutiert.
Aber auch gemeindebezogeÂne Themen behandelte die GraÂbenstätter SPD, wie die geplanÂter Kinderkrippe oder den Neubau der Mehrzweckhalle.
Den Kassenbericht gab AnÂgelika Zens, die Entlastung der Vorstandschaft erfolgte einÂstimmig. Dann standen NeuÂwahlen an: Gewählt wurden als l. Vorsitzender Siegfried WallÂner, als 2. Vorsitzender Klaus Kumpfmüller und Kassier bleibt Angelika Zens. Zu BeisitÂzern bestimmt wurden Anita Kohlbeck, Siegfried Keeb und Thorsten Krüger.
Der neue Vorsitzende SiegÂfried Wallner dankte Klaus Kumpfmüller für seine bisher geleistete Arbeit. Sehr erfreut zeigte er sich, dass KumpfmülÂler weiter für den Ortsverein täÂtig sein wird.
Anschließend ging er auf die geplanten Schwerpunktthemen seiner Arbeit ein. Wallner verÂwies dabei auf die GrundfordeÂrungen des SPD Ortsvereines anlässlich der letzten KommuÂnalwahl. Abschließend forderte er alle Mitglieder auf, sich noch stärker in die Gemeindepolitik einzubringen. »Nur so wird auch in unserer Gemeinde verÂmieden, dass die Distanz der Bürger zu Politik und Parteien immer größer wird«. PolitiÂsches Handeln verliere an Glaubwürdigkeit und LegitiÂmität, wenn der Bürger das GeÂfühl bekommt, von wichtigen und finanziell relevanten EntÂscheidungen  ausgeschlossen zu werden. »Politisches HanÂdeln muss den Bürger als den Souverän im Zentrum haben. Zum Gelingen der Demokratie wird jeder einzelne gebraucht«.
Deswegen, so . Wallner, sei die Grundlage unseres HanÂdelns eine gute und vertrauensÂvolle Zusammenarbeit mit alÂlen Gruppierungen und VereiÂnen in unserer Gemeinde.
( 02.03.2011 )
